Donnerstag, 28. Oktober 2010
Die Finanzierung - Mai 2010
Im Mai haben wir uns um die Finanzierung bemüht.
Wir haben uns Angebote machen lassen von der Deutschen Bank, BHW, der Sparkasse und der Ing-Diba. Die Ing-Diba hatte das günstigste Angebot. Leider haben wir nicht über Interhyp abgeschlossen, sondern hatten die dämliche Idee, dass es sinnvoller sein könnte, über einen Finanzberater zu gehen, den wir über 5 Ecken kannten.
Der Finanzberater ist zum Beratungstermin bei uns zuhause erschienen. Nicht nur das die Wohnung noch Tage danach nach seinem After Shave gestunken hat, er war auch noch schlecht vorbereitet. Aber glücklicherweise hatten wir ja recht genaue Vorstellung von dem, was wir wollten. Da wir das Geld noch nicht direkt brauchten, empfahl uns der Berater, die Zinsen erst noch ein Weilchen zu beobachten. Wir sollten ihm aber schon mal alle Dokumente und Unterlagen geben, damit er im Falle einer Zinserhöhung schnell reagieren könnte. (Die Berater können scheinbar auch nach einer Zinserhöhung noch 2 Tage lang zu den alten Konditionen abschließen). Leider hat nur unser Berater nicht gewartet und die Zinsen beobachtet, sondern unseren Antrag sofort bei der Ing Diba eingereicht. Das war so nicht abgesprochen... Nachdem wir ihn darauf hingewiesen haben, meinte er, dass er den Antrag auf Eis legen würde. Hat er nur leider "vergessen", wie sich später herausstellte.
Naja, am Ende ist nochmal alles gut gegangen, aber dieser Finanzberater war einfach ein totales Ärgernis, das nicht hätte sein müssen.

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Entscheidung Gussek Haus - April 2010
Nachdem wir nun schon ein Grundstück hatten, haben wir uns auch sogleich auf die Suche nach einem passenden Haus gemacht. Der Traum vom weißen Cubus war nach einem Besuch beim Bauamt ausgeträumt. Es gibt zwar nicht viele Vorgaben, die zu berücksichtigen sind, aber 45° Satteldach und anderthalb Geschosse sind Pflicht... Na gut…

Nach einigen Wochenenden im Musterhaus-Park in Wuppertal, diversen Gesprächen mit ortsansässigen Architekten, Passivhausplanern und anderen Baufirmen haben wir uns entschieden, ein Gussek-Haus zu bauen. Am 28.04.2010 haben wir den Hausvertrag unterschrieben.
Das Preis-Leistungsverhältnis scheint in Ordnung zu sein, das Marketing war sehr gut und der Verkäufer überzeugte durch eine ausgeprägt Persönlichkeit und hat uns so manche Schwachsinns-Idee bei unseren Grundriss-Entwürfen ausgeredet.
Von den Außenmaßen her ist unser Haus eine Lindenallee, allerdings mit geänderten Fensterlösungen, höherem Kniestock, höherer Deckenhöhe und einer modifizierten Raumaufteilung.
Die Besuche im Musterhauspark waren ein echter Spass. Wenn man die Standardfragen der Verkäufer "Haben Sie schon ein Grundstück?" und "Sind Sie schon finanziert?" (Häh??) mit Ja beantwortet, werden Sie zu richtigen Bestien. Unser Favorit war das Modell "Fachidiot schlägt Kunden tot".
Manche Verkäufer glauben auch tatsächlich, man könnte eine Investitionsentscheidung im sechsstelligen Bereich durch das Verschenken eines Fernsehers für 500 Euro beschleunigen...
Übrigens braucht man in Wuppertal im Musterhauspark keinen Eintritt zahlen, wenn man einen Termin mit dem Herrn von Firma XY hat...

Übrigens haben wir jetzt noch ein neues Hobby... Am 23.04.2010 haben wir das erste Mal den Rasen auf unserem Grundstück gemäht. Glücklicherweise haben wir vom Vor-Eigentümer einen Aufsitz-Rasenmäher zum Grundstückskauf geschenkt bekommen. Ohne den wär auch nix zu machen. Selbst mit diesem kleinen Trecker dauert es fast eine Stunde, bis alles gemäht ist. Gut, dass ein Teil der Rasenfläche verschwindet, wenn das Haus gebaut ist...



Unser erstes Mal Rasen mähen

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Wie alles anfing... Februar 2010
Mitte Februar 2010 sind wir das erste Mal auf die Idee gekommen, dass wir uns ein Haus kaufen könnten...
Aus dem "nur mal bei Immo-Scout stöbern" wurden "nur mal gucken"-Besichtigungstermine. Dabei haben wir auch einige schöne Häuser gesehen, die aber alle bei genauerem Hinsehen irgendeinen Haken hatten, wie z.B. in der Einflugschneise des Flughafens gelegen oder eine bei der Renovierung vergessene Heizung im EG.

Nach einer Passivhaus-Vorführung von Sommer kam die Idee auf, dass wir ja auch bauen könnten. Was wir uns ausmalten war ein riesengroßes Grundstück mit Feldrandlage und Südausrichtung. „Da können Sie ein paar Jahre suchen… „ meinte der Makler.

Am 28. Februar haben wir unser Traumgrundstück gefunden und etwa vier Wochen später war der Notarvertrag unterschrieben. 1400 m², alter Baumbestand und Südlage mit Blick auf’s Feld.

Jetzt brauchen wir nur noch ein Haus!


Unser zukünftiger Vorgarten





Grundstück, hinterer Teil

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